Mobbing in der Schule


für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit (älteren) Kindern und Jugendlichen arbeiten


Der Unterschied zwischen Streitigkeiten, Außenseitertum und Mobbing ist fließend und oft schwer zu erkennen. Aber unstrittig ist, dass alle unter der Situation leiden, wenn in einer Klasse „gemobbt“ wird. Hinzu kommt, dass sich viele Kinder und Jugendliche täglich in sozialen Netzwerken bewegen und oft in mehreren Foren unterwegs sind. Immer häufiger berichten Fachkräfte, dass mit dem Medium missbräuchlich umgegangen wird. Das Wort „Cybermobbing“ wird in diesem Kontext häufig gebraucht.

In dieser Fortbildung geht es um eine Annäherung an das Phänomen Mobbing und eine Sensibilisierung dahin gehend, Mobbingsituationen zu erkennen, zu verstehen und richtig einzuschätzen. Des Weiteren lernen die Teilnehmer/-innen die Vorteile und Gefahren in sozialen Netzwerken kennen und werden über die Entstehung und Auswirkung von Cybermobbing informiert. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten werden vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit hin überprüft. Dabei sollen vor allem Methoden und Übungen zum Einsatz kommen, die einen Beitrag leisten können, Mobbing vorzubeugen. Zudem geht es um die Erprobung einer konkreten und bewährten Form der Mobbingintervention, um den „No Blame Approach“.

Inhalt

  • Bedeutung des Begriffs „Mobbing“ in der Schulpraxis 
  • Verstehen der Dynamik in Mobbingstrukturen 
  • Kennenlernen verschiedener Interventionsmöglichkeiten 
  • „No Blame Approach“ 
  • Cybermobbing und Intervention über eine Anzeige bei der Polizei 

Methoden

  • Gesprächs- und erfahrungsbasierte Methoden
  • Plenumsarbeit und Gruppengespräche
  • Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten in der Prävention wie auch Intervention
  • medienpädagogisches und theaterpädagogisches Arbeiten und Rollenspiel

Termin 
16.04.–17.04.2018
Leitung 
Katarina Rubic
Ort 
hoffmanns höfe, Frankfurt am Main
Teilnehmerzahl 
10–15
Seminar-Nr. 
maf 080
Stichtag für IB-Mitarbeiter/-innen 
13.02.2018
Seminarkosten für Externe 
390,- EUR (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen 
Svenja Pasternack, Tel. 069 94545-208
Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen 
Elke Lenoir-Smalley, Tel. 069 94545-491

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