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Handlungsfeld Schulsozialarbeit - Anleitungen für die Praxis der Kooperation mit Schulen
für Mitarbeiter/-innen in der Schulsozialarbeit und in schulbezogenen Projekten
Sowohl die Schulpädagoginnen und Schulpädagogen als auch die Sozial- pädagoginnen und Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter/-innen wollen Kinder und Jugendliche erziehen und bilden. Aber das Selbstverständnis, mit dem sie dabei an ihre Aufgabe herangehen, und die Rollen, die sie in der Schule gegenüber den Kindern und Jugendlichen einnehmen, sind höchst unterschiedlich. Auch bringen die beiden Professionen andere Traditionen und Sprachgepflogenheiten mit. Dies führt häufig zu Missverständnissen in der Praxis, die im ungünstigsten Fall Störungen in der Kommunikation nach sich ziehen. Begriffe wie Schulentwicklung, Lernen, Berufsorientierung, auch der Begriff der Kooperation selbst, werden im beruflichen Alltag häufig verwendet, ohne dass man sich die Zeit nimmt, das eigene Verständnis und das der Kolleginnen und Kollegen zu hinterfragen. Als Voraussetzung für gelingende Kooperation ist es jedoch wichtig, sich über sein eigenes Verständnis Klarheit zu verschaffen und dieses kommunizieren zu können.
Die Fortbildung will sich der Frage zuwenden, was Kooperation ist und wie unser Verständnis von Kooperation auf das Gelingen der Zusammenarbeit einwirkt.
Inhalt
Sich Klarheit über das eigene Kooperationsverständnis zu verschaffen und die eigenen Ansprüche, Haltungen und Erwartungen zu explizieren, ist ein Ziel dieser Fortbildung. Gleichzeitig wird über die Perspektiven, Haltungen und Erwartungen möglicher Kooperationspartner sowie die Differenzen zwischen den eigenen Haltungen und denen der Partner reflektiert.
Kooperationen werden durch unterschiedliche Dimensionen bestimmt. In der Fortbildung werden diese Dimensionen aufgezeigt und relevante Aspekte herausgearbeitet. Dabei werden auch die Fragen der professionellen Identität und des beruflichen Anforderungsprofils angesprochen.
Anhand von Beispielen werden die Kommunikation der Professionen und ihre unterschiedlichen Traditionen verdeutlicht.
Methoden
Kurze Inputs der Moderatorin werden sich mit der gemeinsamen Reflexion abwechseln: Geplant ist, dass sowohl gestalterisch gearbeitet wird als auch Gruppendiskussionen als Methode zum Einsatz kommen.
Eine aktive Mitwirkung durch die Teilnehmer/-innen und ein Erfahrungsaustausch im Rahmen der Fortbildung sind ausdrücklich erwünscht.
Termin: 21.03.–22.03.2012
Leitung: Dr. Nicole Pötter
Ort: Hotel und Tagungszentrum Georg-Leber-Haus, Eppenhain
Teilnehmerzahl: 10 –15
MAF-Nummer: maf 002
Stichtag für IB-Mitarbeiter/-innen: 27.01.2012
Seminarkosten: 470,- EUR (inkl. Übernachtung und Verpflegung)
Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen
Petra Tabakovic Tel. 0 69/9 45 45-184
Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen
Rosemarie Hauter Tel. 0 69/9 45 45-491
Hier können Sie aus unseren Themen wählen:
- Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Das IB-Gesundheitsprogramm für Jugendliche: BodyGuard und GUT DRAUF – Basisschulung
- Handlungsfeld Schulsozialarbeit - Anleitungen für die Praxis der Kooperation mit Schulen
- Handlungsfeld Sozialraum: Strategien sozialräumlicher Analyse und Aktivierung
- Lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten mit Kindern in Kindertageseinrichtungen
- Philipp sucht sein Ich - Eine Einführung in Inhalte und Methoden der Traumapädagogik
- Portfolios in Kindertageseinrichtungen
- Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen - die gesetzlichen Grundlagen und wirksame Handlungsstrategien - eine Einführung
- Arbeitsförderung
- Gesprächsführung / Kommunikation / Arbeitstechniken
- Arbeitsorganisation und Zeitmanagement
- Der kognitive Ansatz: Wir fühlen, was wir denken
- Gesprächsführung, Kommunikation und Moderation
- Green IB – Wir gestalten die IB-Gruppe als sozialen und ökologischen Träger
- Konfliktmanagement - Konflikte erkennen, benennen, lösen
- Konzeptentwicklung und konzeptbezogenes Projektmanagement
- Kultur als Grundlagenkompetenz im IB
- Personenzentrierte Gesprächsführung mit Eltern
- Potenzialanalyse - Beobachter/-innen-Schulung
- Qualifizierung zur Durchführung interkultureller Trainings
- Rhetorik und Präsentation
- Startpunkt: Führung Grundlagen des Führungshandwerks
- Hilfen in besonderen Lebenslagen
- Lernen / Lerntechniken
- Marketing / Öffentlichkeitsarbeit / Medien
- Politische Bildung / Schwarz-Rot-Bunt
- Betzavta – Miteinander: Ein Demokratie- und Toleranztraining
- Jung, intolerant und fremdenfeindlich!? Methodik, Didaktik, Unterrichtsmaterialien zur Thematisierung von Vorurteilen, Gewalt und Rechtsextremismus
- Warum Mustafa und Sergej sich schlagen...! Interkulturelle Kompetenz für die pädagogische Praxis
- Qualitätsmanagement
- Recht
- Schulung für Ombudsfrauen

