IB

Sexuelle Belästigungen im (Berufs-)Alltag:Umgang mit der Grauzone eines scheinbar „normalen“ Verhaltens

für Ombudsfrauen in den Verbünden und Niederlassungen und interessierte Mitarbeiter/-innen


In den vergangenen zehn Jahren hat der IB sehr effektive und nachhaltige Strukturen zum Konfliktmanagement bei sexuellen Belästigungen entwickelt und immer wieder verfeinert. Das gilt für den Umgang mit akuten Fällen ebenso wie für die Prävention.Die sexuellen Belästigungen, die noch auftreten, finden überwiegend auf der Ebene derTeilnehmenden statt. Es handelt sich dabei um irritierende, grenzverletzende und entwertende Verhaltensweisen. Das sind häufig verbale Äußerungen von Teilnehmer/-innen, die im öffentlichen Raum unserer Gesellschaft, wo das Unrechtsbewusstsein derzeit noch begrenzt ist, oftmals noch unwidersprochen hingenommen werden. Diese Verhaltensweisen stören innerhalb einer Organisation das Arbeitsklima empfindlich und verstoßen gegen die geltenden internen Regeln.Ziel dieser Fortbildung ist es deshalb, in den Verbünden und Einrichtungen einen Wissenstransfer zu guten Praktiken im Umgang mit derartigen Grenzverletzungen unter Teilnehmenden und zur Prävention herzustellen.

Inhalt
Analyse: Sexualisierte Belästigungen unter Teilnehmenden
- In welchen konkreten Situationen belästigen Teilnehmende andere Teilnehmer/-innen in der Regel?
- Um welche Verhaltensweisen handelt es sich?
- Wie verhält sich das Umfeld in diesen Situationen?
- Wodurch unterscheiden sich Situationen, in denen die Grenzverletzung unterbunden wird, von solchen, in denen das nicht geschieht?

Ergebnisse der Analyse: Charakteristiken guter Praxis
- Welche konkreten Strukturen vor Ort verhindern oder unterbinden sexuelle Belästigungen unter Teilnehmenden?
- In welchen Verbünden oder Einrichtungen werden Sie bereits erfolgreich praktiziert?

Handlungsmöglichkeiten der Ombudsfrau oder der Mitarbeiter/-innen: Verbesserung des respektvollen Umgangs unter den Teilnehmenden
- Welche Vorschläge für strukturelle Änderungen und konkrete Handlungsmöglichkeitenkann sie unterbreiten?
- Welche Rolle kann die Ombudsfrau dabei übernehmen?
- Was heißt das im Detail für die nächsten Schritte vor Ort?

Methoden
Neben der Wissensvermittlung in Form von Kurzvorträgen werden beispielhafte Situationenanalysiert und Kriterien für zielführende Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Fälle können exemplarisch bearbeitet werden, um Standards für respektvollen Umgang unter Teilnehmendenzu entwickeln.

Termin: 06.11.–07.11.2012
Leitung: Heike Mänz
Ort: Hotel am Schlachtensee, Berlin
Teilnehmerzahl: 10
MAF-Nummer: maf 032
Stichtag für IB-Mitarbeiter/-innen: 07.09.2012
Seminarkosten: 470,- EUR (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen 
Christine Kolmer, 0 69/9 45 45-230

Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen 
Rosemarie Hauter, Tel. 0 69/9 45 45-491

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