Brücken in den Sozialraum: Beteiligungsmöglichkeiten in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gestalten

für Mitarbeiter*innen aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit


Wenn es um die eigene Entwicklung geht – sei es das eigene Wohnumfeld, die Bildungs- und Berufsbiographie oder das Leben im Quartier – sind Kinder und Jugendliche echte Expert*innen. Wer früh lernt, dass es sich lohnt, sich einzubringen und als Teil des Gemeinwesens das Zusammenleben im Stadtteil oder Dorf mitzugestalten, kann auch später nach demokratischen Lösungen im Sozialraum suchen. Wer sich in die Sozialraumvernetzung einbringen mag und kann (wie und mit welcher Biographie auch immer), hängt davon ab, welche Räume wir öffnen und welche Brücken wir bauen, sich engagieren zu können und zu dürfen. Die Mischung und die Bandbreite von klein–groß, jung–alt, Ehrenamt–Erwerbstätige–Gewerbetreibende, politisch Engagierte–schulisch Verordnete usw. bringt dabei eine gesunde Mischung an Vielfalt in den Sozialraum. Die Herausforderung lautet: Wie erreiche ich alle angemessen, wie halte ich den Prozess in Gang, wie entwickeln wir gemeinsam Ideen weiter, wer trägt dabei welche Rolle und Veranwortung und wer unterstützt wen wie.

Über Best Practice-Beispiele werden wir im Seminar einen Einstieg wählen, um verschiedene Handlungsoptionen zu beleuchten. Gleichzeitig werden wir die Ideen und Projekte der Teilnehmenden mit kreativen Ideen strategisch weiter entwickeln. Wir suchen neue Wege über Netzwerkarbeit und die Methoden des Visionierens.


Inhalt

Von der Theorie zur Praxis mit einer großen Methodenvielfalt und zahlreichen Austauschmöglichkeiten in Kleingruppen und im Plenum:

  • Input: Theorie des Netzwerkens
  • Wachmacher(methoden) für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Definition von Rollen im Sozialraum
  • Rollenfindung
  • Sozialraumerkundung und Brückenbau
  • Kreativmethoden aus der Zukunftswerkstatt
  • Methoden aus der Appeciative Inquiry
  • Best Practice und Praxisaustausch
     

Methoden

  • Plenumsarbeit
  • Kleingruppenarbeit
  • Erwartungsabfrage
  • Kennenlernmethoden
  • Wachmachermethoden
  • Methoden zur Sozialraumerkundung und Netzwerkarbeit
  • Methoden aus der Zukunftswerkstatt
  • Input zu Theorie der Beteiligung und Best Practice
  • Feedback

     
Ihre Ansprechpartnerin für solidarische Geschichten
Lara Reichwein
Telefon: +49 69 94545-128
E-Mail: senden

Termin 
16.11.–17.11.2021
Beginn am ersten Tag: 10:00 Uhr
Ende am letzten Tag: 16:00 Uhr
Leitung 
Astrid Hölzer
Lutz Bessel
Ort 
Amalienhof, Weimar
Seminarplätze
10–15
Seminar-Nr. 
maf 014
Stichtag für Anmeldungen
16.09.2021
Seminarkosten für Externe 
390,- € (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Ansprechpartnerin
für inhaltliche Fragen
 
Elisabeth Späth
Tel. 069 94545-216
Ansprechpartnerinnen
für organisatorische Fragen
 
Yvonne Keller
Tel. 069 94545-481
Elke Lenoir-Smalley
Tel. 069 94545-491

Sie können sich hier  
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