Interkulturelle*r Trainer*in

Für alle Mitarbeitende


Zielsetzung

Die Teilnehmenden werden sich der eigenen kulturellen Prägungen bewusst und lernen, den Kulturbegriff differenziert einzuschätzen, kulturelle Unterschiede zu erkennen und zu verstehen. Sie stärken so ihre interkulturelle Kompetenz. Eine interkulturell sensible Arbeit basiert insbesondere auf einer wertebewussten Haltung. Die Teilnehmenden erfahren, in welchem Rahmen interkulturelle Kommunikationsmethoden und Konfliktlösungsstrategien eingesetzt werden. Hierbei wird unter dem systemischen Ansatz beachtet, welche Rolle und welchen Auftrag die Teilnehmenden jeweils innehaben und welche Möglichkeiten und Grenzen hierin begründet sind. Die Teilnehmenden lernen, Konflikte, mit denen sie in ihrer beruflichen Tätigkeit konfrontiert sind, zu analysieren und einer kooperativen Konfliktlösung zuzuführen. Ziel ist, dass sie kulturell geprägte Unterschiede  im Konfliktverhalten erkennen, analysieren  und einen konstruktiven  Umgang hiermit entwickeln.

Um diese  Kompetenzen  auch  anderen  vermitteln  zu  können,  erwerben die Teilnehmenden zudem solide methodische und didaktische Kenntnisse, mit denen sie als Multiplikatoren selbst interkulturelle Trainings (für Mitarbeitende wie für Klient*innen) konzipieren und durchführen können. Auf Wunsch erarbeiten die Teilnehmer*innen dazu im laufe der Schulung ein eigenes (kleines) Trainingskonzept und erproben es. Dieses Trainingskonzept lässt sich nach Abschluss der Schulung direkt im jeweiligen Tätigkeitsfeld umsetzen.

Inhalt

  • Modul 1: Einführung - Kulturbegriff und kulturelle Selbstreflexion
  • Modul 2: Kulturelle Unterschiede, interkulturelle Kompetenz und Gesprächsführung
  • Modul 3: Konflikte und Konfliktlösung im interkulturellen Kontext
  • Modul 4: Design und Erprobung von interkulturellen Trainings

Methoden

  • Vortrag: zur Wissensvermittlung
  • Übung in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit: zur Aktivierung von Vorkenntnissen bei den Teilnehmenden, zur Festigung und Anwendung des Gelernten
  • Diskussion: Einbezug der Vorerfahrungen der Teilnehmenden sowie Ermöglichung von Reframing und Perspektivenwechsel
  • Arbeit an (eigenen) Praxisfällen und am eigenen Trainingskonzept: Umsetzung des Gelernten in konkrete Handlungsoptionen
  • Selbsterfahrung und Selbstreflexion: erfolgt z.B. durch Selbsterprobung von (Trainings-)Methoden sowie durch weitere Reflexionsaufgaben
  • Supervision: Reflexion und Besprechung konkreter Fälle unter supervisorischer Leitung zur Einordnung von Erfahrungen und zum gemeinsamen Erarbeiten neuer Handlungsoptionen
  • Visualisierung: v.a. Power Point Präsentation, Flipchart, Metaplanwand, Skripte

Termine/Orte 
Die Fortbildung umfasst vier
2-tägige Module

Termine werden zeitnah eingestellt

Beginn am ersten Tag: 09:00 Uhr
Ende am letzten Tag: 17:00
Leitung 
Sozan Assad
Christian von Baumbach
Verena Reinecke
Seminarplätze 
10–15
Seminar-Nr. 
maf
Stichtag für Anmeldungen
noch offen
Seminarkosten für Externe 
 (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Ansprechpartnerin
für inhaltliche Fragen
 
Yvonne Keller
Email schreiben

Ansprechpartnerinnen
für organisatorische Fragen
 
Yvonne Keller &
Elke Lenoir-Smalley

Email schreiben

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